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Denkmal – Schutz für den besonderen Altbau

Bei der Sanierung eines Altbaus kommen spezielle Aufgaben auf die einzelnen Gewerke wie auch auf den Bauherrn zu. Insbesondere dann, wenn das Gebäude unter Denkmalschutz steht, sind verschiedene Aspekte zu beachten. Eine frühzeitige Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzpfleger macht es hier allen Beteiligten leichter.

Denkmalschutz? Eine gute Sache!

Insbesondere in den 1960er und 1970er Jahren wurde gebaut, was das Zeug hält, und am liebsten brandneu. Geopfert wurden in dieser Zeit zahlreiche wertvolle Gebäude, vor allem in den Innenstädten. Der Denkmalschutz war eine Reaktion auf die Zerstörung der alten Bausubstanz, heute gelten für geschützte Gebäude strenge Regeln, wenn es an die Sanierung geht.

Nicht nur der Architekt ist stark gefordert!

Beim denkmalgeschützten Altbau kommen schon bei der Planung anspruchsvolle Themen und Fragen auf. Wie kann die Fassade originalgetreu saniert und gleichzeitig nach den heutigen Ansprüchen wärmegedämmt werden? Werden die Fenster aufgearbeitet oder gleich erneuert? Zu den Plänen muss dann der Bauherr, aber auch die Denkmalschutzbehörde ihr Okay geben. Diese und andere Punkte müssen vorab genau geklärt werden und stellen auch den Handwerker vor große Aufgaben.

Das Vetorecht der Denkmalschutzbehörde

Die zuständige Behörde hat ein Vetorecht und kann verschiedene Veränderungen am Haus im Rahmen des Umbaus ablehnen. Das tut sie – je nach Region – zum Beispiel bei massiven Grundrissveränderungen oder starken Einschnitten in die Fassadengestaltung. Neue Erker oder Dachterrassen sind in der Regel nicht drin. Der Bauherr sollte sich also von Anfang an darüber im Klaren sein, dass der Kauf und die Renovierung eines Altbaus Einschränkungen mit sich bringt.

Sanieren mit Gefühl

Nicht nur fürs Denkmal gilt: Je mehr die vorhandene Substanz des Gebäudes mit in die Umbauten einbezogen wird, umso mehr bleibt der Charakter des Hauses erhalten. Auch auf die Baukosten wirkt es sich günstig aus, wenn Erhaltenswertes auch erhalten bleibt. So können zum Beispiel alte Deckenbalken, die ohnehin nur mit hohem Aufwand austauschbar sind, in den Umbau integriert werden und zum charmanten Detail der neu renovierten Räume werden.